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Die voraussichtlich letzten Termine im Kreis Coesfeld
Mittwoch 11.05.11 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Zwischen „Abgrenzung“ und „Aufopferung“
Erfahrungsaustausch über die persönliche Definition von „Abgrenzung“ und „Aufopferung“
Nähe und Distanz; was erlebe ich als hilfreich?
Wie entsteht für die Teilnehmer/innen Begegnung auf Augenhöhe?
Bedeutung für Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer.
Mittwoch 08.06.11 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Positive und negative Erfahrungen von Psychosen/ und anderen seelischen Grenzerfahrungen
Was haben die TeilnehmerInnen für sich erfahren? Wie wurden die Erfahrungen ins Leben integriert? Bedeutung, Sinn, Botschaft für Erfahrene, Angehörige und professionelle Helfer
Mittwoch 13.07.11 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
„Psychiatrie“ im besten Sinne!? Wie wäre diese für mich? Sichtweisen Erfahrener, Angehöriger und professioneller Helfer
Was kann der Trialog dazu beitragen? Austausch über Erwartungen und Wünsche auf „drei Ebenen.“
DAS WAREN DIE FRÜHEREN THEMEN:
Seelische Erschütterungen / Grenzerfahrungen? Psychose – Depression - Borderline...?
Welche Formen seelischer Grenzerfahrungen kennen die TeilnehmerInnen aus eigener Erfahrung?
Wie werden seelische Krisen/ Grenzerfahrungen aus dem Blickwinkel der Erfahrenen, der professionellen Helfer, der Angehörigen und von Außenstehenden erlebt?
Bundesweite Trialogtagung in Münster Arbeitstreffen “wir machen mit”- für aktive Trialogteilnehmer und solche die es werden wollen.
Farbe bekennen, “was liegt uns am Trialog? Wie geht es weiter, was tun wir dafür?” Für Angehörige, Mitarbeiter von Diensten und Psychiatrieerfahrene und Interessierte Bürgerinnen.
Offener Umgang mit der psychischen Erkrankung
Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer/innen im offenen Umgang mit der psychischen Erkrankung gemacht.
Wie ist Ausgrenzung zu überwinden? Ist Aufklärung in der Öffentlichkeit sinnvoll?
Austausch aus drei Perspektiven
Themen in den Vorjahren
„Wer wenn nicht wir?“
Auszüge aus dem Film von Jürgen Köster Anschließend Austausch: wie nützlich oder notwendig ist es, dass Experten durch Erfahrung in psychosozialen Diensten mitarbeiten. Gibt es Erfahrungen damit, welche Wünsche, Befürchtungen und Herausforderungen sind damit verbunden?
Anika Sievers, Initiatorin der Borderline Selbsthilfe Gruppe im Kreis Coesfeld Expertin durch Erfahrung: „Borderline –
Mode und Mädchenkrankheit? Selbst gesuchte Grenzerfahrung?“
„Leider wird die Borderline Erkrankung oft mit dem “Sich-Selbst-Verletzen“ oder “Ritzen“ in Verbindung gebracht.
Das gibt es natürlich auch, aber nicht jeder der sich schneidet ist direkt Borderliner und nicht nur Frauen sind erkrankt.......
So vielseitig wie die Erkrankung sind auch die Behandlungsmöglichkeiten z.B.:„Skills“ und „Achtsamkeit“. Diese beiden Aspekte werden heute Abend unter anderem vorgestellt.
Alle, die mit dem Thema zu tun haben, in der Familie, Partnerschaft oder Freundschaft. Kurzum jeder, der an dem Thema ernsthaft interessiert ist herzlich eingeladen.“
Perspektive einer Angehörigen (Tochter)
Fragen, die ich mir allein nicht beantworten kann!
1. Frage an die Psychiatrieerfahrenen: Glaubt Ihr mir mein echtes Interesse an Euch? 2. Frage an die Professionellen: Haltet Ihr mich für dilettantisch oder gar gefährlich für die Psychiatrieerfahrenen? 3. Frage an die Angehörigen: Ihr Eltern oder Partner von Psychiatrieerfahrenen, erkennt Ihr irgendwas von meinen Erfahrungen in Euch wieder? 4. Frage an die Unkundigen: Ihr Nachbarn und Freunde, muss ich mich für meine Erfahrungen schämen?
Eine alte Erfahrene: Dorothea Buck
Auszüge aus dem Film von Alexandra Pohlmeier aus der Sicht von Dorothea Buck:
„Psychosen verstehen.“ Was erkenne ich wieder, wie wichtig ist es für mich, für meine Angehörigen, für meine Klienten, einen oder den Sinn, die Bedeutung der Erkrankung zu erkennen.
Psychosen und Spiritualität
Erfüllung, Hölle, Garten Eden?
Welche spirituellen Erlebnisse, Aspekte wurden in Psychosen erlebt, wie wurden sie empfunden, wie können diese Erlebnisse ins Leben integriert werden?
Offener Umgang mit Psychose Erfahrung
Welche Erfahrungen machen Menschen, die offen mit ihrer Psychiatrie- oder Psychose Erfahrung umgehen?
Wie wirkt es sich aus wenn ich meine Psychose Erfahrung verheimliche?
Psychosen und Seelische Erschütterungen, Traumata
Traumata: Was ist das, was macht es mit mir, welche Hilfen sind notwendig?
Seelische Krise / Erschütterung?
-Psychose – Depression – Borderline?.......Fort- und Rückschritt
Was ist aus Sicht der Beteiligten ein Fort- oder Rückschritt, wird als solches angesehen?
Was macht Psychiatrie Erfahrene vom Urteil der Profis oder der Angehörigen abhängig?
Seelische Krise / Erschütterung? -Psychose – Depression - Borderline ? Wer und/oder was ist hilfreich?
Wer entscheidet was hilfreich für die Betroffenen ist oder was nicht hilfreich ist? Was verstehen die Beteiligten unter hilfreich?
Vorurteile gegenüber psychisch Kranken. Was für Vorurteile kennen die Beteiligten? wie gehen sie damit um? Welche Möglichkeiten haben die Beteiligten genutzt um Vorurteile abzubauen? Welche Vorurteile schaffen die Psychiatrie Erfahrenen selbst.
Vor- und Nachteile von Richtlinien im Umgang mit psychisch Kranken Welche Richtlinien im Umgang mit Menschen machen überhaupt Sinn, sollte man im Umgang mit Menschen Richtlinien machen und anwenden? Wie sehen die Beteiligten das? Wodurch werden Richtlinien erforderlich?
Seelische Krise / Erschütterung? -Psychose – Depression - Borderline? Oder Einfach nur Angst? Ängste: Wie gehe ich damit um, wann benötige ich professionelle Hilfe? Wie kann diese aussehen? Welche Erfahrungen haben die TeilnehmerInnen mit diesen Fragen?
Seelische Krise / Erschütterung?-Psychose – Depression - Borderline? Soziale Isolation - ich kann´s nicht ändern? Seelische Erschütterungen, Krisen und soziale Isolation = Schicksal oder Selbstverantwortung. Welche Wege wählen die TeilnehmerInnen um aus der Isolation herauszukommen und Kontakte zu finden. Welche Ansprüche an Kontaktpersonen lernen Psychiatrie Erfahrene im Kontakt zu ihren professionellen Helfern.
Seelische Krise / Erschütterung? -Psychose – Depression - Borderline? Hilf Dir selbst sonst hilft Dir ein Sozialarbeiter Welche Formen von Selbsthilfe gibt es in der Region, was meinen die Teilnehmerinnen zu ihren Möglichkeiten sich selbst zu helfen? Was fördert die Selbsthilfe, was behindert sie?
Angebote für Menschen in seelischen Krisen - Was heißt gemeindenahe Versorgung? Teestuben, Kaffeekränzchen, gemütliches Beisammensein, Ausflüge - warum ist dazu ein professionelles Setting oder eine Begleitung nötig? Wofür schützen sozialpsychiatrische Einrichtungen die Betroffenen, die Angehörigen, die Gesellschaft?
Was ist eine Psychose? Wie erleben Psychoseerfahrene, die Angehörigen und professionelle Helfer Psychosen?
Psychosen und Teilnahme am Leben in der Gesellschaft
Was für Perspektiven wünschen sich Psychoseerfahrene in Bezug auf Tagesgestaltung, Weiterbildung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Was gibt es schon? Wie sehen professionelle Helfer diese Möglichkeiten, was denken die Angehörigen über die Perspektiven, die es gibt/ geben könnte.
Psychosen und Diagnosen Psychiatrische Diagnosen
Wie wirken sich psychiatrische Diagnosen auf das Fühlen und Denken aller Beteiligten aus. Wie gehen Psychiatrieerfahrene, Angehörige und psychiatrisch Tätige mit den Diagnosen um, wie wirken sich Diagnosen auf das Verhalten der Beteiligten aus?
Psychosen und Spiritualität Erfüllung, Hölle, Garten Eden? Welche spirituellen Erlebnisse, Aspekte wurden in Psychosen erlebt, wie wurden sie empfunden, wie können diese Erlebnisse ins Leben integriert werden?
Psychoseerfahrene sind besondere Menschen
Über welche besonderen Qualitäten und Fähigkeiten verfügen Psychoseerfahrene Menschen? Was können andere von ihnen lernen. Was lernen Angehörige durch ihre Erfahrungen mit Psychosen, was lernen die professionellen Helfer von ihren Kunden?
Offener Umgang mit Psychoseerfahrung
Welche Erfahrungen machen Menschen, die offen mit ihrer Psychiatrie- oder Psychoseerfahrung umgehen? Wie wirkt es sich aus wenn ich meine Psychoseerfahrung verheimliche?
Psychosen und Arbeit
Welche Perspektiven haben die Psychiatrieerfahrenen Menschen, welche Möglichkeiten wünschen sie sich?
Psychosen und Psych-Kg-
Psych-Kg= Zwangseinweisung? Psych-Kg mit einem Kurzreferat von Frau Greve über den Inhalt des Psych-Kgs. Anschließender Austausch: Welche Erfahrungen haben die TeilnehmerInnen mit dem Psych-Kg gemacht?
Psychosen und Medikamente
Wie wird die Wirkungsweise der Medikamente empfunden, was erleichtern sie? Was für Nebenwirkungen werden erlebt? Wie gehen die Beteiligten mit den Nebenwirkungen um?
Psychosen und Trauma
Welche Erlebnisse im Zusammenhang mit Psychose und psychiatrischer Behandlung wurden von den Psychoseerfahrenen, von den Angehörigen und von den professionellen Helfern als traumatisierend empfunden.
Psychosen und Selbstverantwortung
Wie können Psychoseerfahrene selbstbestimmt leben, welche Voraussetzungen halten Menschen mit Psychiatrieerfahrung für notwendig, damit sie (wieder) ein selbstbestimmtes Leben führen können. Welches Verhalten den Psychoseerfahrenen gegenüber empfinden Angehörige und Professionelle als fördernd? Was für Erfahrungen wurden damit gemacht?
Psychosen und Trialog
Was hat den TeilnehmerInnen der Trialog in den letzten eineinhalb Jahren gebracht, welche neuen Erfahrungen wurden gemacht? Wodurch wurde die Teilnahme erschwert, was hat die Teilnahme erleichtert? Ausblick auf das zweite Halbjahr bitte Themen mitbringen.
Seelische Erschütterungen/Krisen und Selbstverantwortung.
Welche Erfahrungen gibt es mit der Aufgabe der Verantwortung für sich selbst? Kann jemand die Verantwortung für andere übernehmen? Welche Möglichkeiten die Selbstverantwortung für sich zu behalten oder wieder zu erlangen, kennen die TeilnehmerInnen?
EX-IN Experienced Envolvement wird vorgestellt. (mehr unter: www.ex-in.info)
Ex-In ist ein Pilotprojekt, dass aus dem europäischen Programm Leonardo da Vinci gefördert wird. Ziel des Projektes ist die Qualifizierung von Psychiatrie Erfahrenen, um als DozentIn oder als MitarbeiterIn in psychiatrischen Diensten tätig zu werden. Anschließend Austausch, wo ist der Einsatz von Psychiatrieerfahrenen Experten vorstellbar? Welche Probleme können sich die TeilnehmerInnen vorstellen, welche Chancen sehen sie.
- Was sind Grenzerfahrungen und was ist Verrückt? - Was sind “normale Reaktionen” der menschlichen Psyche, wie wird entschieden, ob etwas verrückt ist? Welche Erfahrungen haben die TeilnehmerInnen mit der “Normalität” und dem “Verrücktsein” gemacht.
Mittwoch 30.09.09:
Im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit hält Gudrun Tönnes einen Vortrag über Selbstbefähigung/ Empowerment und Genesung/ Recovery. Achtung die Veranstaltung beginnt erst um 20 Uhr Im blauen Saal der Kreishandwerkerschaft Ostdamm 133 48249 Dülmen
Mittwoch 28.10.09:
Psychosen/ seelische Erschütterungen und Teilnahme am Leben in der Gesellschaft
Was für Perspektiven wünschen sich Psychoseerfahrene in Bezug auf Tagesgestaltung, Weiterbildung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Was gibt es schon? Wie sehen professionelle Helfer diese Möglichkeiten, was denken die Angehörigen über die Perspektiven, die es gibt/ geben könnte.
Mittwoch 11.11.09:
Vorurteile oder Erfahrungswerte?
Was und/oder wie viel wird Psychiatrieerfahrenen Menschen noch zugetraut? Können Psychoseerfahrene noch beurteilen was für sie wichtig und richtig ist? Wie denken die Beteiligten darüber?
Mittwoch 25.11.09:
Seelische Erschütterungen und Selbstwertgefühl
Was fördert, was hemmt oder macht es schwer oder auch unmöglich nach seelischen Krisen das Selbstwertgefühl zu behalten oder wieder zu erlangen, aus Sicht der Betroffenen, der Professionellen und der Angehörigen.
Seelische Erschütterungen/Krisen und Selbstverantwortung
Welche Erfahrungen gibt es mit der Aufgabe der Verantwortung für sich selbst ?
Kann jemand die Verantwortung für andere übernehmen ?
Welche Möglichkeiten die Selbstverantwortung für sich zu behalten oder wieder zu erlangen, kennen die TeilnehmerInnen ?
Mittwoch 20.08.08 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr Was ist eine Psychose? Wie erleben Psychoseerfahrene, die Angehörigen und professionelle Helfer Psychosen?
Psychose und Beziehung: Welche Schwierigkeiten erleben Psychoseerfahrene in der Gestaltung ihrer Beziehungen? Wie erleben die Angehörigen und wie die professionellen Helfer die Beziehungen mit Psychose Erfahrenen Menschen?
Psychose und Arbeit: Wie stellen sich Psychoseerfahrene ihren optimalen Arbeitsplatz vor? Wie gestalten professionelle Helfer Arbeitsplätze für psychisch kranke Menschen? Wie erleben Angehörige die Arbeitsmöglichkeiten für ihre betroffenen Familienmitglieder was für Alternativen wünschen sie sich?
Herbstferien
Psychose und Arbeit: Wie wünschen sich Psychoseerfahrene Ihren Arbeitsplatz? Worauf muss Rücksicht genommen werden? Was sind die Stärken von Menschen mit Psychoseerfahrung? Wie stellen sich Angehörige die Arbeitsplätze für psychoseerfahrene Menschen vor?
Gewalt in der Psychose: Wie erleben Psychoseerfahrene, Angehörige und professionelle Helfer die Gewalt, die von der Psychose ausgehen oder durch die Psychose ausgelöst werden kann?
Psychose und Krisenbewätigung: Wie stelle ich mir als psychoseerfahrener Mensch meine eigene Krisenbewältigung vor?
Psychose und Behinderung: Aspekte der Chronifizierung. Welche Aspekte gibt es, wie werden diese von Psychoseerfahrenen, Angehörigen und professionellen Helfern erlebt?
Inseln der Glückseligkeit oder Psycho-Ghettos: Kann und soll gemeindenahe Psychiatrie psychoseerfahrene Menschen in die Gesellschaft integrieren? Was fördert die Integration? Was fördert die Isolation?
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